Japanisch lernen in 2 Tagen

2-Tages Intensivkurs Japanisch
2-Tages Intensivkurs Japanisch

Auf dem Markt für Sprachkurse gibt es ja sehr viele verschiedene Angebote. Inzwischen gibt es ja auch Online-Kurse, aber auch hier ist regelmäßige Teilnahme wichtig für den Erfolg. Doch was tun, wenn man viel unterwegs ist und keine Zeit hat, regelmäßig einen Kurs zu besuchen?

Japanisch lernen in 2 Tagen

Doch es gibt eine Lösung: einen 2-tägigen Intensivkurs. Ich durfte die Methode bei einem Vortrag an der IHK in Darmstadt vor einigen Jahren erleben und fand es faszinierend, wie schnell auch ein Erwachsener eine Fremdsprache damit erfassen kann. Einzig allein, die Kombination mit einem elektronischen Gerät erweckte meine Skepsis doch sehr. Mit dem Computer lernen – ja klar! Aber mit einem Ultraschallgerät? Erst als ich herausfand, dass mit diesem Gerät etwas simuliert wird, was wir alle bereits als Ungeborenes erlebt haben (s. Blogbeitrag „Kinder lernen spielend sprechen“), wurde ich neugierig.

Dann erhielt ich sogar die Chance, mit dieser Methode solche Intensiv-Trainings durchzuführen.

Im Sommer 2014 war es dann endlich soweit: Zwei Tage Japanisch Intensiv Training mit der Geschäftsführerin eines kleinen Unternehmens, die privat eine große Leidenschaft für Japan entwickelt und nun auch beruflich immer mehr mit Japanern zu tun hat. Sie hatte sich das Gerät schon vor knapp einem Jahr zugelegt und erst einmal andere Funktionen damit ausprobiert. Dabei stieß sie auch auf die Möglichkeit, sich endlich einen Traum zu verwirklichen: Japanisch sprechen zu lernen. Anfänglich wurden die einfachen Satzmuster schnell langweilig, aber als wir schon nach der kurzen Mittagspause kompliziertere Sätze zusammenstellen konnten, wuchs die Motivation rapide. Am zweiten Tag unterhielten wir uns schon über weite Strecken auf Japanisch und kreierten eine kleine Geschichte, in der die bisher gelernten Vokabeln und grammatischen Strukturen geübt werden konnten. Beide waren wir erstaunt, wie schnell die Sprache erfasst werden kann und die Satzbausteine intuitiv in die richtige Reihenfolge gebracht werden, obwohl das Japanische in Struktur und Klang doch so anders als die europäischen Sprachen ist.

Mein Fazit als Sprachtrainerin: Diese Methode ist sehr empfehlenswert und auch dem Sprachencoach macht es Spaß zu sehen, wie schnell der Lernende Fortschritte macht. Natürlich muss man auch hier dann am Ball bleiben und die frisch erworbenen Kenntnisse anwenden. Fährt man nicht gleich in das Land, in dessen Sprache man jetzt wenigstens kommunizieren kann, so gibt es doch das Internet: Chatten oder Filme ansehen…. und natürlich weiterhin das Gerät verwenden!