Erdwärme als alternative Stromquelle

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Bei Stromverbrauch pro Einwohner lag Japan im Jahr 2011 mit 7568 kWh auf Platz 17, Deutschland übrigens mit 6150 kWh auf Platz 26 der von Norwegen mit 24914 kWh angeführten Tabelle. Doch der Reaktorunfall in Fukushima hat bei der Bevölkerung kritische Überlegungen in Gang gesetzt. Auch wenn die Atomlobby verhindert, dass der Ausstieg offiziell zum Ziel erklärt wird, zeigen doch verstärkte Bemühungen um die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie schon große Fortschritte – auch mit staatlicher Unterstützung.

Erdwärmequelle Onsen
Erdwärme in Aktion (Beppu, Kyushu)

Erdwärme in Onsen-Gemeinden nutzbar machen

Nun ist man aber auch auf die Idee gekommen, wenigstens in Gemeinden mit Onsen, diese Erdwärme zur Energiegewinnung zu nutzen. Mit kleinen Anlagen kann unter optimalem Umweltschutz mit staatlicher Unterstützung durch Garantieübernahme für die Schulden auf der Ebene der Gemeinden für eigenständige Stromquellen gesorgt werden. Das ist sicher gerade da interessant, wo zwischen steilen Berghängen kaum Platz für ein Windrad oder ein Solarzellenfeld wäre. Lesen Sie mehr dazu bei JAPANMARKT aktuell.