Energiewende auf Japanisch

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Sprach sich der amtierende Ministerpräsident Shinzo Abe vor einigen Monaten noch deutlich für Atomstrom aus, scheinen nun die schärferen Richtlinien den japanischen Staat doch zum Abschalten zu zwingen: Seit Mitte September ist auch der letzte bis dahin noch laufende Reaktor in Ôi zu Wartungszwecken abgeschaltet…Hier können Sie mehr dazu erfahren.

Dafür ist die Nachfrage nach Solarmodulen ungebrochen hoch. Inzwischen wird aber für mehr als die Hälfte der Neuinstallationen Importware genutzt. Der Trend zur Solarenergie kurbelt also nicht nur den japanischen Markt an. Details zu diesem wichtigen Markt in der Solarbranche finden Sie hier.

Energiewende auf Japanisch ?

Verschiedentlich wurden in letzter Zeit wieder weitere Leckagen radioaktiv verseuchten Kühlwassers gemeldet, ja sogar, dass leicht verseuchtes Wasser gezielt ins Meer geleitet wurde (näheres dazu hier). Deshalb haben mehrere Fischereikonzerne bekanntgegeben, dass weiterhin nicht in der Nähe der havarierten Reaktoren in Fukushima gefischt wird. Doch wie weit reicht die Gefahrenzone? Wo kann wirklich noch unverseuchter Fisch gefangen werden? Nun hat die Atomaufsichtsbehörde sich selbst dazu verpflichtet, gut verständliche Daten über die radioaktive Verseuchung des Meeres vor der Nordostjapanischen Küste bereitzustellen. Dazu Reaktorkatastrophe und ihre Folgen werden nun eingehend erforscht. Mehr dazu finden Sie auf englisch hier.