Budget-Tourismus in Japan

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Japan mit beschränktem Budget erleben!

Im Allgemeinen gilt Japan als ein teures Urlaubsland. Das beginnt schon bei der Anreise, denn dass so ein 12-stündiger Flug etwas mehr kostet als die 2 Stunden nach Mallorca leuchtet ein. Doch auch Übernachtung, Transport und die Verpflegung gilt als überaus kostspielig. Doch was tun, wenn ein Japan-Fan nur über ein begrenztes Budget verfügt?

Budget Tourismus Möglichkeiten

Einerseits steht im Moment der Yen recht günstig für uns (1000 Yen sind heute ca. 8, 40 Euro) und andererseits muss man nicht unbedingt im Hotel westlichen Stils absteigen. Es gibt so viele Alternativen, die nicht so große Löcher in das Budget reißen. Ähnliche Möglichkeiten gibt es auch in anderen größeren Städten im ganzen Land. Ganz besondere kulinarische und kulturelle Angebote gibt es bei den vielen kleinen Tempeln besonders in Kyoto und Umgebung: Übernachtung, fleischlose Kost, Meditation, Kalligrafie, buddhistische Zeremonien… Entspannung pur. Es gibt sogar so ein Shukubô (Tempel mit Übernachtungsangebot) mit Onsen. Auch muss man heute nicht mehr fürchten, ohne Japanischkenntnisse verloren zu sein. Viele junge Mönche sprechen gut genug Englisch um auch westlichen Touristen einen angenehmen Aufenthalt bieten zu können.

Authentisch essen trotz Budget

Abendessen gibt es oft im traditionellen Hotel – vor allem auf dem Land. In den größeren Städten gibt es genügend kleine Restaurants oder Garküchen – und es muss nicht immer Sushi sein (das ist auch für Japaner eher teuer): Yakitori (Fleisch-, Fisch- oder Gemüsespieße), Nudelsuppen (Ramen, Udon, Soba) sind einfache Speisen, von denen man aber für unter 10 Euro auch satt werden kann. Da manche Ausländer eine Allergie gegen Buchweizen haben, gibt es inzwischen sogar einen Schnelltest, den man vor der Bestellung in der Suppenküche durchführen kann. Es gibt – nicht nur an den Bahnhöfen – O-Bento-Boxen (Mahlzeiten mit Reis, Fleisch, Gemüse und Salat), die sogar kalt noch sehr gut schmecken. Für den kleinen Hunger reichen manchmal auch ein paar O-Nigiri (Reisdreicke in gepresste Algen eingewickelt). Diese bekommt man auch in den Convenience Stores (Konbini) – die ein recht dichtes Netz im ganzen Land bilden. Mehr über das Reisen mit beschränktem Budget erfahren Sie hier.