Etikette im Onsen-Bad

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Erdwärmequelle Onsen
In der „Hölle von Beppu“ wird nicht gebadet, es ist aber heiß genug um sogar Eier zu garen.

Jetzt kommt der Winter und wir freuen uns darauf, im Schnee spazieren zu gehen und uns hinterher bei einer warmen Tasse Tee und eventuell einem Bad wieder aufzuwärmen.

In Japan kann man zu jeder Jahreszeit sogar in öffentlichen Anlagen unter freiem Himmel heiße Termalbäder (Onsen) genießen. Es gibt in verschiedenen Regionen Kurorte, die vom Badetourismus leben. Seit einigen Jahren ist es auch gerichtlich bestätigt, dass den „Gaijin“ – wie die Ausländer genannt werden – der Zutritt nicht verwehrt werden darf. Doch damit man als „Gaijin“ nicht den Einheimischen den Badespaß verdirbt, gilt es einige Regel zu beachten:

1. Die Yukata (Bademantel) wird so gewickelt, dass die linke Seite unter der rechten zu liegen kommt. Andersherum wird der Kimono nur bei Toten gewickelt.

2. Vor dem Baden ist der Körper gründlich zu reinigen und es darf kein bisschen Schaum auf der Haut oder im Haar zurückbleiben.

3. Zwar gibt es selten noch Badehäuser, in denen Männer und Frauen gemeinsam baden, doch werden die Geschlechtsteile immer mit einem kleinen, dünnen Handtuch bedeckt.

Wer mehr wissen möchte, kann sich hier informieren.