Abenomics Unternehmens-Reformen

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Was stärkt die japanischen Wettbewerbsfähigkeit?

Gerade wurde bekanntgegeben, dass Ministerpräsident Abe bis 2018 im Amt bestätigt wurde. Da lohnt es sich wieder einmal hinzusehen, was sein Lieblingskind „Abenomics“ und die Reformen machen.

Japanische Großkonzerne waren die treibende Kraft des japanischen Wirtschaftswunders der 1970er Jahre, aber inzwischen erweist sich ihre konservative Struktur als hinderlich bei der Globalisierung. Jetzt hat als einer der ersten Hitachi Abschied von einem der Eckpfeiler japanischer Firmenkultur genommen: Dem Senioritätsprinzip als Basis für Beförderung und Entlohnung.

Deutschland ist Vorbild bei den Reformen

Auch der Autobauer Toyota brach mit der Tradition, als er den Franzosen Didier Leroy zum Vizepräsidenten berief. Was bei Olympus (vgl. Olympus Skandal) zu einer Krise führte, wird nun bewusst  genutzt. Eine neue Richtlinie schreibt vor, dass Konzerne in Zukunft mindestens einen unabhängigen Direktor in den Aufsichtsrat berufen müssen um für mehr Transparenz in der Führungsspitze zu sorgen. Dieses Jahr wurden in besonders hohem Ausmaß eigene Aktien zurückgekauft und damit dicke Polster an Bargeldbeständen in den Firmen abgebaut, aber auch die Aktienpreise in die Höhe getrieben und höhere Ausschüttungen vorgenommen. Ein weiterer Punkt auf der Agenda ist der Abbau der Überkreuzbeteiligungen. Auch hier geht es um mehr Transparenz und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der japanischen Konzerne.